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Tücken der Reise oder Tücken der Konzerne?

Veröffentlicht am 27.06.2024

Vodafone

Nun sind wir schon zum zweiten Mal (neuester Zeitwenderechnung) in der zwar schönen, aber immer weniger neutralen Schweiz, die man sich eigentlich nicht mehr leisten kann und vielleicht sollte. (Wobei die Landschaft sehr ungerecht verteilt ist.)

Beim ersten Mal ging schon das Handy der Dame nicht mehr. Kein Netz, Funkstille. Wieder zurück wurde ihr im Vodafone Laden erklärt, das liege an ihrem alten Handy, das den neuen Schweizer Standard nicht mehr schafft. Also kaufte sie sich notgedrungen ein neues. (Auch eine Art des Zwangskonsums.)

Nun waren wir wieder in der Schweiz - und was passiert? Haben die Russen das Netz übernommen und nichts geht mehr? Es ging nicht! Ich bin bei einem anderen Anbieter, eine andere Geschichte… Es geht nicht! Ein Abstecher nach EU-Italien, dort kann man nicht auf ihre Daten zugreifen, das kann vermutlich nur Polizei, US- und andere westliche Geheimdienste und Google, und dort ein Roaming-Paket gekauft, und per SMS abgeschickt.

Wieder in der Schweiz: Vermutlich haben inzwischen die USA das Netz übernommen und wieder totenstille à la Ukraine (deren Zukunft, die aber immer auch Gegenwart ist). Nichts geht, wie bei der Bahn usw. Auch das neue Nokia findet kein Netz. Nun dann will ich Auskunft und rufe bei Vodafone an, um gleich abgeblockt zu werden, ich solle bei meinem Anbieter anrufen. Nun, wie soll ich mit einem Telefon, das nicht geht, bei Vodafone Rat holen? Aber das ist wie häufig und eine weit verbreitete Erfahrung. Der Service, der keiner mehr ist, dient der Abschreckung. (Z.B. der „Beitragsservice‟ von ARD usw., teuer bezahlter Schuss ins eigene Knie bzw. Resthirn.)

Dass einem auch in der Schweiz das reale Leben ausgetrieben wird, es gibt keine Bus-Fahrkarten (offline) zu kaufen, alles nur noch Internet und Smartphone, das die Regie über fast alles übernommen hat. Freilich ist es mit dem Smartphone wie mit dem Henker, es führt nur das Urteil aus, das andere beschlossen und dem wir nicht widersprochen haben.

 

* Dass die Schweizer für ihr teures Land einen Preis bezahlen, sieht man beim Besuch des Lokals Schweizerhaus irgendwo im Engadin. Die Leute in ihrer Funktionswanderkleidung sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Auffällig sind auch die Verhaltensstörungen, die man beobachten kann. Die einen verhalten sich auffällig auffällig, die anderen unauffällig unauffällig. Eine Hirschwurst mit Senf oder Ketchup kostet 17 €, Currywurst mit Kartoffelsalat 25 €. Und dann aufwärts. Inzucht unter „Bürgern‟ hat ihren Preis. Das sieht man auch deutlich bei deren Vertreter in der regierenden Klasse. Leider haben wir keinen Otto Dix, der das malen könnte.

 

 

 

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In eigener Sache:

Mein Provider: "stellen wir somit ab dem 05‌.08‌.20‌24 den Bearbeitungsmodus für die bisherige Version des Baukastens‌ in I‌hrem Domain & Hosting-Vertrag ein. Das bedeutet: Ihre Webseite ist zwar weiterhin online, doch Sie können sie nicht mehr bearbeiten."

Dazu diese Frage an meine LeserInnen: Soll ich mir die Mühe machen, eine neue Seite zu programmieren, damit ich weiter meine Texte dort einstellen kann? Oder besser in Deckung gehen und sich tot stellen?

 

Buchtipp, ein Klassiker: Jacques Elluls „Propaganda“.

„Propaganda (ist) nichts anderes als das Mittel, um zu vermeiden, als jene als allzu unterdrückend empfunden werden - indem der Mensch dazu gebracht wird, aus freien Stücken zu gehorchen.‟ Bei uns von Corona über die Ukraine bis zum Gaza erfolgreich.

Die Intellektuelle: „Im Grunde verwandelt sie sich in einen religiösen Menschen im psychologischen Sinn des Ausdrucks: Die von ihr vollzogene Handlung ist genau deswegen richtig, weil sie aus der Organisation (Staat), der sie sich verschrieben hat, folgt.‟ (Gegagagendert)

Und weil Ferien sind und also Zeit: Desmet Matthias: The Psychology of Totalitarism. (Gibt es auch in der Landessprache)

 

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