1. Es ist ja nicht so, dass die Überschriften in der Stuttgarter Zeitung nicht zum Nachdenken anregen. Ein Beispiel:
„SPD-Umweltstaatssekretär im Skiurlaub gestorben“
Zwar hinterlässt auch dieser eine „eine Lücke, die nicht zu füllen ist“, aber am Ende des kurzen Textes erfahren wir doch, wer sein Nachfolger werden wird. Sicher auch ein Skifahrer!
2. Dann noch ein Beispiel für investigativen Journalismus:
„Eros Ramazzotti speist in Stuttgarter Lokal La Commedia“
Nein, das ist keine Schleichwerbung. Für was auch?
Dann gibt es noch Ursachenforschung gleich doppelt:
Zum einen fällt die Rheinmetall-Aktie, was uns um unsere Nachtruhe bringen könnte, aber „Das steckt dahinter“.
Dann ist auch noch Schaum, nicht diese Zeitung, sondern auf einem Stuttgarter Fluß. Auch hier die bange Frage: „welche Ursache steckt dahinter“.
Ich vermute eine Anzahl von Volontären oder Praktikanten, sofern man das nicht einer KI, die noch in der Grundschule steckt, überlässt.
Aber es gibt auch Grund zur Freude, das schöne Bild, wo der neue Müncher grüne Bürgermeister seinen Freund küsst. Wir freuen uns schon auf den ersten warmen Händedruck mit dem nächsten Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten. Alles so schön bunt hier!
Vor allem: blutrot…