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Theater

Aktuell 10/25


Ich versuche es hier nicht mit KI, sondern mit (menschlichem) Geist, solange es diesen noch gibt

Den vermisse ich z.B. in »Theater heute« 10/25.

Man lese einmal S.1 »Auf Scherbenbergen«, in dem es um die Misere (Sparpolitik) des Berliner Senats geht. Kein Wort über die Ursachen der Finanzmisere (Boykott Russlands, Unterwerfung unter die USA, Aufrüstung zum Weltuntergang), sondern nur um den parlamentarischen Dilettantismus der Berliner Parteien. Man möchte offen und korrekt beschissen werden! Und bitte woanders Kürzen, nützten die Theater doch dem Tourismus!

Und zu guter bzw. schlechter Letzt, in alter Tradition, wenn der Untergang droht, kommt eine Neuauflage des sozialdemokratischen »Wahltag ist Zahltag.« Nächstes Jahr wird in Berlin gewählt. Schaut man sich die sozialdemokratische Geschichte und den Erfolg dieses Heldentums in geschlossener Kabine an, sieht man deren Erfolg.

Vor diesen Theaterfreunden braucht keine Regierung und kein General zu zittern.


»Wer sich entschlossen hat, begeistert zu sein, muß die Augen zukneifen und die Zähne aufeinanderbeißen.« Th. W. Adorno