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Theater

Hoffnungslos: Blech statt Bloch

(Sie lachen uns aus)

Das Badische Staatstheater bemüht sich sehr mir den Urlaub zu verderben. Selbst nach Italien schicken sie mir die Androhung: Willkommen in der Spielzeit 2026/27. Als wenn man einfach so weiter machen könnte. Nach dem Üblichen kommt es richtig Böse: Schauspiel: Das Prinzip Hoffnung am 3. Oktober! Als wenn der Tag nicht schon schlimm genug wäre, nun, nachdem schon allerlei Literatur-Klassiker durch den Fleischwolf gedreht wurden, damit daraus eine vegane (queere) Paste werde, nun der nächste Schritt: Ernst Blochs Prinzip Hoffnung als Musiktheater mit Regisseur Kimmig, den ich aus Stuttgart leider schon kenne, aber jetzt mit Komponist PC Nackt!

»Nie war Hoffnung wichtiger als heute«, lese ich und sage: nie war weniger als hier und heute!

Blochs Hoffnung, die nicht aufgab, trotz der »alltäglichen Unzulänglichkeiten«, und der Angst eine konkrete Utopie entgegensetzte. Nie war weniger Utopie und die Lage hoffnungsloser, angesichts von CDU-Grün-SPD-AfD, und nein, ich habe wenig Hoffnung auf die »Linke«.

Aber warum verzweifeln, tanz mir doch den Bloch, schüttel mir doch die Utopie, wenn nicht aus dem Ärmel, dann schütte sie doch auf den Theaterboden, damit dem Publikum die Angst genommen werde, sie sich an den Händen fassen und ein schwarzgrünes Halleluja mit „Cem“ als neuem Vorsänger anstimmen.

Man möchte sich ins Meer stürzen!

PS: Hätte gerne noch mit einem Zitat als Unterstützung die Theaterhändler und Rosstäuscher aus dem Tempel gejagt, aber bin im Urlaub. Unverdient selbstverständlich.

Kommt als nächstes Tanztheater mit Adorno?