Das Büchlein bietet eine Momentaufnahme des deutschen Rechtsstaates in der Behandlung des Falles „Ballweg“. Dieser ist im Gedächtnis als „Querdenker“ und (mit-)Organisator der großen Demos gegen die Corona-Maßnahmen. Weil das wohl für ein Buch nicht ausreicht, gibt es als Zugabe etwas über Ulrike Guérot und über eine betroffene Ärztin. Vor allem zu letzterem gibt es Bücher, die deutlich mehr bieten. Überhaupt gibt es erfreulich Bücher zu dem Thema, die in schreiendem Gegensatz zur wirklichen öffentlichen „Aufarbeitung“ stehen. Also müssen wir uns vorläufig mit Büchern begnügen.
Will man wissen, wie die Justiz und die Strippenzieher in der Regierung in BW wirken, dann gibt es durchaus Erhellendes. Ob man es schon ahnte, oder wusste, steht dahin, aber nun darin. Soweit man das natürlich öffentlich nachvollziehen kann. Auch hier tut Aufarbeitung not.
1. „Bundeskanzlerin Angela Merkel bezichtigte die Coronakritiker der ‚Lüge‘, ‚Desinformation‘, ‚Verschwörung‘ und des ‚Hasses‘. Sie verwechselte Verschwörungswitterer mit Verschwörern.“
2. „Die Voraussetzung der tendenziösen Corona-Narrative ist Verdunkelung und nicht Erhellung, wie es in diesem Prozess drohte.“
3. „Die Coronaprotagonisten verzeihen ihren Opfern nicht, was sie ihnen angetan haben.“
Es wird immer deutlicher, dass der Krieg gegen das Virus eine Übung war, um die Massen für den wirklichen Krieg vorzubereiten. Wäre an der Zeit aufzuwachen, zumindest wer den Frieden will und die Geschichten der Regierung und ihrer Medien zu hinterfragen. Die Alternativen zeigen Weltkrieg I. und Weltkrieg II. Für III. fehlt uns wohl die Fantasie.
„Das öffentliche Leben beschäftigt sich mit Unwesentlichem, und man hat die Öffentlichkeit dazu überredet, darauf ihre Hoffnungen zu setzen. Allerdings läßt sich die Wahrheit nicht so leicht verdrängen. Sie kehrt zurück und verwandelt das öffentliche Leben in ein Theater. Wenn eine Lüge als Wahrheit akzeptiert wird, dann verkehrt die echte Wahrheit die falsche in eine bloße Theaterwahrheit.“ John Berger